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Fliegenfischen an der Göltzsch
vom 01.Mai - 31.September


Ausgabe der Tagesscheine:


1) Vor Ort direkt an der Göltzsch in Rodewisch:


Kunze Uwe Zoo- u. Angelzentrum
Wernesgrüner Str. 46, 08228 Rodewisch
Telefon: 03744 48416, Bitte rufen Sie vorher an!

Öffnungszeiten:

Montag 09:30–18:00
Dienstag 09:30–18:00
Mittwoch 09:30–18:00
Donnerstag 09:30–18:00
Freitag 09:30–18:00
Samstag 09:00–12:00
Sonntag Geschlossen
 


2) Vor Ort direkt an der Göltzsch in Lengenfeld:



Dietel, Doris Sportgaststätte Lengenfeld / Sa.
Waldkirchner Weg 13, 08485 Lengenfeld
Telefon: 037606371455
Bi
tte rufen Sie vorher an!
 


3) Briefausgabe:

Benno Schöpe

Mobil +49 (172) 648 43 43, Bitte rufen Sie vorher an!

Schicken Sie dann Ihre Anforderung rechtzeitig per Post an Herrn Schöpe mit folgenden Daten:
Datum Angel Tag/Tage, Name, Adresse, Nummer des Fischereischeins, Kopie des Einzahlungsbelegs,
Telefonnummer, Emailadresse!
Legen Sie bitte einen frankierten und mit Ihrer Adresse versehenen Briefumschlag bei.


4) Angebote für Jugendliche und Einsteiger:

Nach Vereinbarung bieten wir für Jungendliche und Einsteiger kostenlos geführte Angeltouren/Angeltage
mit einem Spezialisten aus der IGFS an.
Frage dazu bitte an Benno Schöpe
Mobil +49 (172) 648 43 43


Preise:


1 Angel Tag                        von 7:00- bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang: 15,00 Euro
3 Tage zusammenhängend* von 7:00- bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang: 30,00 Euro

(*Bitte buchen Sie die Übernachtung bei unserem Partner Gasthof „Zum Grünen Tal“)


Angelreviere:


Die IGFS bietet Ihnen 13 km naturnahe Göltzsch. Bitte beachten Sie die Schonstrecke (ROT)!
 

Revier 1: Klärwerk Lengenfeld – Straßenfelsen
Schonstrecke: Fundament Eisenbahnbrücke bis einschließlich Bünauwehr

Revier 2: Bünauwehr – Freibad Mylau

Revier 3: Freibad Mylau – Einmündung Friesenbach

Angelmethode:


Einzig erlaubte Angelmethode ist das widerhakenlose Fliegenfischen mit der Flugrute mit einer Trockenfliege, oder einer Nassfliege, oder einer Nymphe, oder einem Streamer auf Einzelhaken bis maximal Größe 8.


Regeln zur Beangelung der Göltzsch
(siehe auch Hinweisschilder am Gewässer)

Schonzeiten / Mindestmaße


Fischart Salmoniden Abkürzung Schonzeit Mindestmaß  

Äsche Ä ganzjährig keine Entnahme  
Bachforelle Bf 01.10. - 30.04. 35  
Bachsaibling Bs 01.10. - 30.04. 30  
Regenbogenforelle Rf 01.10. - 30.04. 30  

Fangbedingungen:


Pro Angel Tag darf nur 1 Salmonide entnommen werden. Andere Fischarten dürfen unter Beachtung des Sächsischen Fischereigesetzes entnommen werden.


IGFS –Regeln:


Vor Beginn des Angelns ist zu kontrollieren, ob der Tageserlaubnisschein vom Angler unterschrieben ist, sowie das Datum und der Gewässerabschnitt in die Fangkarte einzutragen sind. Die zum persönlichen Verbrauch bestimmten Fische sind unverzüglich in die Fangkarte einzutragen. Erlaubnisschein und Fangkarte sind nach Ablauf an die Ausgabestelle „Gasthof zum Grünen Tal“ der IGFS zurückzugeben bzw. an die Adresse auf der Fangkarte zurückzusenden. Ohne Rückgabe der Fangkarte wird kein neuer Erlaubnisschein ausgegeben.


Kontrollen:


Wir appellieren an unsere Gastfischer das Fliegenfischen mit Respekt und Anstand vor der Natur und der ehrenamtlichen Arbeit der IGFS Mitglieder auszuüben.

Kontrollen werden an der Göltzsch regelmäßig durchgeführt. Dazu legitimiert sind alle Mitglieder der IGFS .e.V. Gastfischer haben diesen Personen auf Verlangen den Fischereischein, den Tageserlaubnisschein, die künstlichen Köder und die entnommenen Fische vorzulegen.

Verstöße werden durch den Kontrolleur festgestellt und die IGFS befindet über mögliche Sanktionen.


Noch eine Bitte:


Es ist der IGFS gelungen, im Winter 2011/2012 die Kormorane mit Hilfe der Jäger an der Göltzsch vollständig zu vergrämen. Es erwartet Sie ein sehr guter Bestand an Bachforellen. Fangen Sie eine Äsche, dann setzen Sie diese bitte zurück. Bitte melden Sie uns den Fang und den Ort. Die IGFS ist ständig darum bemüht das Fischereipachtrecht an der Göltzsch weiter zu entwickeln. Schreiben Sie uns von Ihren Erlebnissen. Schicken Sie uns Bilder vom Naturerlebnis „Göltzsch“. Schreiben Sie uns Ihre Kritik und Ihre Verbesserungsvorschläge. Schreiben Sie uns per Post oder schicken Sie uns ein Email: bstr_ch@t-online.de


Und hier könnte auch Ihr schönstes Fangerlebnis an der Göltzsch stehen:





Lage und Gewässerregion der Göltzsch:

 

Die Göltzsch befindet sich im oberen Vogtland und erstreckt sich von der Talsperre Falkenstein bis zur Mündung in die Weiße Elster. Sie liegt in einem landschaftlich ein-
maligen Naturgebiet zwischen Auerbach und Greiz in einer Höhenlage von ca. 300 bis 600 m. „Die Stromlänge beträgt 40,4 km, das Gefälle 393,4 m und das Zuflussgebiet umfasst 231,83 km². Das Flussbett, welches im Oberlauf in Tonschiefer und im Unterlauf in Diabas liegt, und vorwiegend bewaldetes Gelände durchschneidet, ist auffallend breit und steinig. Die Wasserführung, welche im Durchschnitt mit ca. 1 m³ in der Sekunde gemessen wurde, ist wechselnd , bei Hochwasser wird die Göltzsch zum reißenden Strom, andererseits leidet sie
in Trockenzeiten auch an Wassermangel. Die Rote Göltzsch mit Quelle in Grünbach fließt nach ca. 2,3 km in Falkenstein in die gleichnamige Talsperre.


Von dort fließt sie als Gebirgsbach durch Falkenstein, um sich in Ellefeld/Neuberg mit der Weißen Göltzsch mit Quelle in Beerheide (ca. 3 km) zur Göltzsch zu vereinigen. Danach fließt die Göltzsch durch Auerbach (Einlauf Eulenwasser), Rodewisch (Einlauf des Wernesbach), Lengenfeld, Mylau (Einlauf Limbach), Netzschkau (Einlauf Friesenbach) durch die Göltzschtalbrücke, um bei Greiz in die Weiße Elster einzumünden. Sie hat nach der Vereinigung zwischen Rote und Weiße Göltzsch ca. 31 km hinter sich gebracht.

Das Flussbett der Göltzsch schneidet vorwiegend dicht bewaldetes Gelände. In der Talsohle erstrecken sich aber auch Auen und Hangwiesen, teilweise beidseitig bis zu mehreren hundert Metern. Sie wurden in den letzten Jahren vorwiegend als Weideland und landwirtschaftlich genutzte Flächen bewirtschaftet. Die Flussauen sind unterhalb von Lengenfeld teilweise noch sehr gut erhalten. In stark bebauten Regionen sind sie aber auch vollständig verschwunden. In allen Ortslagen sind die Ufer der Göltzsch sehr stark verbaut.

Die Ufermorphologie ist durch überwiegend flache gras- und buschbewachsene Ufer und teilweise ausgeprägte Abbruchkanten charakterisiert, welche die Zugänglichkeit zum Ge­wässer in den überwiegenden Bereichen gut ermöglicht.

Für den gesamten Pachtabschnitt wurde bei einer durchschnittlichen Gewässerbreite von ca. 8 m ein Durchschnittsgefälle von etwa 0,4 % er-
mittelt. Gefälle und Morphologie weisen diesen Bereich der Göltzsch als Forellen- bzw. Äschenregion aus. Mit Ausnahme längerer Wehrstaue wie zum Beispiel in Lengenfeld (Klopfermühle) oder Netzschkau (Ketzelmühle) ist die Fließgeschwindigkeit der Göltzsch sehr abwechslungsreich. In den Wehrstauen selbst dominieren Strukturelemente der Barben- bzw. Bleiregion.

Das Spektrum des Bodensubstrates erstreckt sich in unbeeinflussten Abschnitten in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit von Feinsedimenten über verschiedene Kieskör­nungen bis zu grobem Flussschotter. Unterhalb von Lengenfeld bewegt sich die Göltzsch überwiegend in einer ge­schwungenen Linienführung; teilweise noch in gut ausgeprägten Mäandern. Siedlungs- und verkehrstechnischer Ausbau hatten in einzelnen Abschnitten insbesondere innerhalb der Ortslage Fließbegradigungen und Uferverbau zur Folge. In Zeiten starker Hochwasserführung kommt es erfreulicherweise noch zu lang anhaltenden Überschwemmungen ausge­dehnter Uferareale. Trotzdem ist die dadurch bedingte Entstehung wertvoller Laichhabitate und Kinderstuben für Jungfische infolge der intensiven Auennutzung sehr eingeschränkt.

 

Lutz Glaser


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